Herzlich Willkommen auf den Seiten der Abteilung Handball

Das Webangebot der Abteilung Handball bietet ein riesiges Angebot an News und Statistiken zu allen Mannschaften des SC Trebbin.Von der Formkurve bis zur Foulanzahl, vom besten Torewerfer bis zur angriffstärksten Mannschaft, hier finden Sie alles.Also viel Spaß beim Entdecken!

Hier geht es zur Vereinsseite bei Nuliga.

Die Freude überwiegt nach turbulenter Schlussphase

Sonntag, 15.September 2019

Die Handballmänner des SC Trebbin haben ihren guten Saisonstart nach dem Auftakterfolg gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst bestätigt: Bei der TSG Lübbenau 63, dem Vorjahresvierten, spielten die Clauertstädter am Samstagabend 26:26-Unentschieden. „Hätte mir vor dem Spiel und auch in der Halbzeitpause jemand gesagt, dass wir in Lübbenau einen Punkt gewinnen, hätte ich den sofort genommen“ so SC-Spielertrainer Benjamin Stollin nach dem Spiel, „aber am Ende waren wir schon kurz traurig, auch wenn dann doch die Freude überwiegt.“ Nach einer Dreiviertelstunde nämlich lagen die Trebbiner in ihrer zweiten Brandenburgligapartie der Saison mit fünf Treffern Vorsprung in Führung.

Die gastgebende TSG musste nach der herben 26:34-Auftaktpleite im Derby gegen den HC Spreewald liefern, während die Trebbiner ohne Druck in das Spiel gingen. Die Anfangsphase im Spreewald gestaltete sich ausgeglichen: Keine Mannschaft konnte sich auf mehr als ein Tor absetzen, und das sollte auch bis zum 13:12-Halbzeitstand so bleiben. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kreisläufer Silvio Kahle mussten die Gäste aus der Clauertstadt allerdings eine weitere Schwächung hinnehmen: Spielmacher Arne Pfaender, beim Auftaktsieg gegen Ahrensdorf einer der stärksten Trebbiner, musste mit einer Oberschenkelverletzung verletzt ausgewechselt werden und wird den SC-Männern einige Wochen fehlen.

Die Trebbiner Abwehr präsentierte sich auch im zweiten Saisonspiel gut aufgestellt: Insbesondere der Innenblock um Chris Schönebeck und Geburtstagskind Maik Wettengel ließ die TSG-Angreifer verzweifeln. „Im Positionsspiel haben wir es dem Gegner schwer gemacht“ lobte Stollin seine Abwehr, „in der ersten Hälfte haben wir allerdings zu viele Gegenstoßtore hinnehmen müssen.“ Da konnte auch Luca Schönfeld, SC-Torhüter mit Zweitspielrecht in der A-Jugend des Ludwigsfelder HC, nicht viel ausrichten – allerdings hatte Schönfeld mit seinen Paraden in der zweiten Hälfte einen großen Anteil am davoneilenden Gast.

Die Trebbiner erspielten sich nämlich, angeführt vom starken Neuzugang Alexander Kumm (5/3 Tore) und dem Toptorschützen Robert Düsel-Eifler (6 Tore) eine 22:17-Führung (47. Minute). Allerdings gaben sich die Hausherren nicht auf und nutzten die nachlassenden Kräfte der SC-Männer zum 23:23-Ausgleich fünf Minuten vor dem Ende. Eine letzte Auszeit rüttelte die Gäste wieder wach, Linksaußen Peter Mahns erzielte dreizehn Sekunden vor Abpfiff die 26:25-Führung für den SC.

Was dann folgte, war eine turbulente Schlussphase: Ein siebenmeterwürdiges Foul am halblinken Rückraumspieler der TSG wurde von den Schiedsrichtern aus Müncheberg/Buckow nur mit einem Freiwurf für die Lübbenauer – ohne Timeout - bewertet. Daraufhin stürmte der TSG-Trainer unerlaubterweise auf das Spielfeld – eine folgerichtige progressive Bestrafung mit wechselndem Ballbesitz blieb aus. Der Lübbenauer Torhüter Florian Verhoeven sah wegen heftigen Diskussionen mit den Unparteiischen die blaue Karte (rote Karte mit Bericht), und die Schiedsrichter tauschten die Freiwurf-Entscheidung in einen Siebenmeter-Strafwurf für Lübbenau um – mit der hier unpassenden Begründung, dass Fouls in den letzten dreißig Sekunden immer einen Strafwurf nach sich ziehen (korrekt wäre dies bei Vereiteln einer klaren Chance, was die Schiedsrichter ja zunächst anders bewerteten). TSG-Toptorschütze Justin Suhl (7/2 Tore) verwandelte den Siebenmeter und bescherte seiner Mannschaft einen glücklichen Punktgewinn gegen die im letzten Jahr zehntplatzierten Trebbiner – die sich nach kurzer Enttäuschung über das Unentschieden freuen konnten und nun den dritten Platz der höchsten Brandenburger Spielklasse belegen.

Die übrigen SC-Mannschaften mussten sich am Wochenende ihren Gegnern geschlagen geben: Die zweite Männermannschaft des SC Trebbin unterlag in ihrem ersten Landesliga-Auswärtsspiel dem Neuenhagener HC mit 30:36, während die Kreisliga-Damen gegen den Staffelfavoriten Teltow/Ruhlsdorf mit 17:33 verloren. Bei den Nachwuchsmannschaften gab es zwei Niederlagen für die E-Jugend (6:14 gegen Lok Rangsdorf und 3:26 gegen Teltow/Ruhlsdorf) sowie eine 13:17-Niederlage der D-Jugend gegen Ahrensdorf, gefolgt von einem 10:25 gegen Blau-Weiß Dahlewitz.

Es spielten: Schönfeld, Piper; Kumm (5/3), Wagner (5), Janke, Schönebeck (3), Müller (1), Pfaender (1), Stollin, Mahns (4), Wettengel (1), Düsel (6)

weiter lesen >>

Einstand nach Maß

Dienstag, 10.September 2019

Die Handballmänner des SC Trebbin haben am vergangenen Sonntag einen Start nach Maß in die neue Spielzeit gefeiert: Im Derby gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst gelang den Clauertstädtern ein 23:22-Heimerfolg. "Das war unser erster Sieg gegen Ahrensdorf nach zig Spielen" freute sich Spielertrainer Benjamin Stollin, "die Rotation unserer Spieler war der Schlüssel zum Erfolg."

Bereits von der ersten Sekunde an wechselten die Hausherren vor heimischem Publikum im Sportkomplex viel durch - ganz im Gegensatz zu den Gästen aus Ahrensdorf, die auf ihre eingespielte erste Sieben setzten. Zu Beginn hatten die Gäste mit dieser Taktik auch Erfolg, sie legten bis zum Halbzeitstand eine 4-Tore-Führung vor (10:14). Zwar hielten die SC-Männer kämpferisch dagegen und kamen insbesondere durch Spielmacher Arne Pfaender (Toptorschütze mit 6 Toren) immer wieder zu Torerfolgen. Allerdings zeigten sich in der Abwehr noch einige Lücken, außerdem war den Trebbinern um ihre Neuzugänge Alexander Kumm und Sandro Haupt, der Kreisläufer Silvio Kahle ersetzte, noch eine fehlende Abstimmung anzumerken.

Im SC-Tor zeigte Luca Schönfeld (Neuzugang mit Doppelspielrecht aus der A-Jugend des Ludwigsfelder HC) im zweiten Durchgang eine ansprechende Leistung. Hinzu kam, dass die Gäste aus Ahrensdorf, die in Maximilian Pohl (5 Tore) ihren erfolgreichsten Torschützen hatten, mit zunehmender Spielzeit einige Unkonzentriertheiten zeigten. Die Trebbiner, die mittlerweile wohl über einen der breitesten Kader ihrer bis dato personell immer eng gestrickten Geschichte verfügen, konnten diese Stärke fortan ausspielen und schlossen in der 38. Minute bereits wieder zum 15:15 auf.

Es entwickelte sich eine wahre Zitterpartie, in der zunächst die HSG-Sieben wieder Vorteile hatte. Fünf Minuten vor dem Ende jedoch gingen die Trebbiner zum ersten Mal seit dem 3:2 wieder in Führung (21:20). Insbesondere Jakob Henschke setzte in der Schlussphase auf der Mittelposition Akzente: "Er hat die Lücken gut genutzt" lobte Spielertrainer Stollin seinen Angreifer, "wir hätten das Spiel schon früher auf unsere Seite bringen können, haben aber viel verworfen."

Nach der 21:20-Führung ließen sich die SC-Männer den Sieg nicht mehr nehmen und gewannen knapp mit 23:22. Der erste Sieg gegen den Lokalrivalen aus Ahrensdorf bringt den Clauertstädtern zunächst Rang 4 - und gehörigen Respekt beim kommenden Gegner, der TSG Lübbenau, ein. Diese kündigte die Trebbiner für die Partie in Lübbenau am Samstag als unangenehmen Gegner an.

Die zweite Vertretung des SC war bei ihrem Landesliga-Debüt weniger erfolgreich: Zu lange liefen die Trebbiner einem Rückstand hinterher und unterlagen der zweiten Mannschaft der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst nach zwischenzeitlichem 8-Tore-Rückstand am Ende mit 22:24. Die neu formierte E-Jugend des SC Trebbin hielt in ihrem ersten Punktspiel überhaupt gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz gut mit und verlor erst am Ende mit 11:14. Das zweite Spiel, diesmal ebenfalls gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst, gewannen die jüngsten SC-Handballer danach deutlich mit 16:2.

Es spielten (SC-Männer): Schönfeld, Piper; Wagner (4), Schönebeck, Müller (1), Pfaender (6), Stollin, Mahns (4), Wettengel, Düsel (3), Kumm (1/1), Löwe, Henschke (4), Haupt (1)

weiter lesen >>
Pfaender
 
Kraftwulff
 
Bilder
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam
IBAN: DE39 1605 0000 3647 001391
BIC: WELADED1PMB